Poehler, Jennifer: Makroskopie des Westlichen Wassers
Weiter im Westen geht nicht. Die kalifornische Küste ist der Ort der neuen Gedichte von Jennifer Poehler.
lieferbar, Softcover mit Klappen, 90 Seiten
15,00 €
Beschreibung
Jennifer Poehler
Makroskopie des Westlichen Wassers
Gedichte
Mit einem Nachwort von Norbert Hummelt
„…und fast möchtest du
damit deine unruhe nicht weiter schaukelt,
den anker werfen.“
Makroskopie des Westlichen Wassers erkundet die Schnittstellen von Mensch und Natur, Geschichte und Gegenwart – vor dem Hintergrund einer kalifornischen Pazifikküste, die ebenso rau wie atemberaubend ist. Feuer und Flut, die Nachwirkungen des Kolonialismus, die Frage nach Identität, Zuhause und Zukunft: Jennifer Poehlers Gedichte kreisen um Welten im ständigen Wandel, für die der San-Andreas-Graben zur Metapher wird. Sie laden ein zu einer Haltung permanenter Unsicherheit und feiern den stillen Moment zwischen Behauptung und Widerlegung.
„wir leben am pazifik und hören das wasser alle stunden,
hören die brandung, unsere füße sind nass.“
Weiter im Westen geht nicht. Dort, wo die kalifornische Küste abzubrechen droht, weil die pazifische und die amerikanische Platte aneinanderreiben, ist der Ort der neuen Gedichte von Jennifer Poehler. Sie sprechen von der wilden Schönheit einer Küstenlandschaft, von ihrer Gefährdung und Faszination. Eine Landschaft, die sich eröffnet beim Lesen, man liest und staunt und muss sich orientieren und verstehen, wo man da ist, welche wilde bedrohte und bedrohliche Natur uns da begegnet.
Norbert Hummelt, Lyriker und Übersetzer






