Tuckermann, Anja: Die Haut retten. Roman

Die Stadt Berlin spiegelt ihre Zerrissenheit. Alles ist im Umbruch, nichts bleibt, wie es war. Wie so viele im wiedervereinigten Berlin sind Karla und Joschi auf der Suche.

Ein Buch über das Berlin nach dem Fall der Mauer, unmittelbar und wieder hochaktuell.

113 Seiten, Klappenbroschur

12,90 

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Beschreibung

Anja Tuckermann

Die Haut retten

Roman

Die Liebe zwischen der Berlinerin Karla und Joschi, dem jüdischen Musiker aus den USA könnte so einfach sein: sie mag ihn, er mag sie. Doch die mörderische deutsche Geschichte bricht immer wieder in ihre Beziehung ein. Karla wünscht sich, dass Joschi sich für sie und ein Leben in Deutschland entscheidet, aber Joschi sieht in ihr immer auch die Deutsche.

Karla kämpft gegen das scheinbar Trennende und Joschis Hin- und Hergerissensein. Nicht nur die unterschiedliche Herkunft konfrontiert sie auf Schritt und Tritt mit dem Anderssein. Auch der in den 1990er Jahren offen aufgebrochene Rassismus und die Überfälle von Rechtsextremen auf Einwanderer und Menschen anderer Hautfarbe erschüttern ihre Beziehung immer wieder.

Die Liebesgeschichte der Berlinerin Karla und ihrem neuen Untermieter Joschi, dem Musiker aus den USA. Berlin nach dem Fall der Mauer, unmittelbar und hochaktuell.

Die Stadt Berlin spiegelt ihre Zerrissenheit. Alles ist im Umbruch, nichts bleibt, wie es war. Wie so viele im wiedervereinigten Berlin sind Karla und Joschi auf der Suche.

„Ich weiß nicht, ob ich dich meinen Eltern zumuten kann“, hatte Joschi zu Karla gesagt und ist ohne sie nach Amerika abgereist. Und er hatte es satt. „Das ganze Thema. Rasse, Religion, Volk, Bräuche, Kultur.“

„Es ist nicht das Land. Es ist die Frau, an der dieses Land klebt und ein Kind, das sie nicht verpflanzen möchte. Und selbst, wenn sie mit ihm ginge, klebte das Land noch an ihr. Und selbst dann noch, wenn sie ihren Pass abgäbe.“

»Eine ebenso anrührende wie exemplarische Liebesgeschichte«

Rolf-Bernhard Essig

Tuckermann »schildert, wie Weltgeschichte in ein Leben sickert«

DIE ZEIT