Vaughan, David: Höret meine Stimme

David Vaughans historischer Roman zur Sudetenkrise 1938.

lieferbar, 226 Seiten, Softcover mit Klappen

19,90 €

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Beschreibung

David Vaughan
Höret meine Stimme
Prag 1938: Als die Wahrheit verstummte

Roman
Aus dem Englischen
übersetzt von Henning Bochert

Prag, Ende 1937: Ein junger Dolmetscher aus England gerät mitten hinein in die dramatischen Monate, die dem Münchner Abkommen vorausgehen. An der Seite von Radiojournalisten erlebt er hautnah, wie ein neues Medium – der Rundfunk – zum Schlachtfeld wird: Werkzeug der Aufklärung für die einen, Waffe des Hasses für die anderen. David Vaughan lässt reale Persönlichkeiten der Zeit – von Edvard Beneš über William Shirer bis Karel Čapek – lebendig werden und zeichnet das packende Porträt eines Jahres, in dem Manipulation zur Normalität wurde und die Welt lernte, den falschen Stimmen zu misstrauen – zu spät. Ein Roman über die Anfänge der Propaganda im Rundfunkzeitalter, der auf beklemmende Weise aktuell bleibt.

„Sowohl formal als auch inhaltlich ein unverbrauchter Blick auf diese Epoche.“
Jana Klímová in Respekt, 26.01.2015

„Lesen Sie dieses Buch. Es erinnert uns daran, was auf dem Spiel steht, wenn man nichts tut, wenn man das radikal Neue für business as usual hält – und was geschieht, wenn sich die Schreihälse von Hass und Gewalt durchsetzen. Ein Jahr hat nur 365 Tage. Aus 1938 wurde 1939. Und 1939 brachte den Krieg.
Seth Rogoff in The Masters Review, 13.06.2019

„Die historische Detailtreue hat mich beeindruckt. Die Figuren sind fesselnd.“
Simon Mawer, Autor von The Glass Room und Mendel’s Dwarf, 2009 auf der Shortlist des Man Booker Prize